Die Beteiligten


Die Gründungsmitglieder

Région Alsace

Région Alsace - Conseil Régional d’Alsace

Région Alsace – Conseil Régional d’Alsace

Die Région Alsace ist eine der 27 Gebietskörperschaften, die seit 1982 auf französischem Staatsgebiet eingerichtet wurden. Seit 1997 ist die Région Alsace eine Pilotregion für die Struktur des regionalen Bahnreiseverkehrs mit der SNCF als Betreiber.

Da die Gewässerpolitik nicht Gegenstand der Dezentralisierung war, ist die Région Alsace seit 1990 ergänzend zu den gesetzlich vorgegebenen Instrumenten freiwillig im Grundwasserschutz tätig, hauptsächlich im Oberrheingraben. Alle sechs Jahre wird eine allgemeine Bestandsaufnahme der Grundwasserqualität im Oberrheingraben erstellt.

Funktionsweise

Die Région Alsace ist mit einem Regionalrat, dem Conseil Régional, ausgestattet, dem 47 gewählte Amtsinhaber auf Regionsebene angehören (29 aus dem Departement Bas-Rhin und 18 aus dem Departement Haut-Rhin), wobei der Vorsitzende über die Exekutivgewalt verfügt, die a posteriori der Kontrolle durch den Präfekten der Region untersteht. Der Conseil Régional verabschiedet jährlich einen Haushalt, in dem die maßgeblichen Schwerpunkte der Maßnahmen auf regionaler Ebene festgelegt sind. Einen Teil seiner Befugnisse überträgt er einem ständigen Ausschuss, der Commission Permanente aus 30 Regionalräten, die in der Vollversammlung gewählt werden. Den Vorsitz der Commission Permanente übernimmt der Präsident des Conseil Régional. In diesem Gremium werden nach Stellungnahme durch die 15 thematischen Ausschüsse Beschlüsse zu Fragen aller Art gefasst, die vom Vorsitzenden vorgelegt werden, des Weiteren werden hier die Haushaltsmittel für die Umsetzung der Regionalpolitik in den nachstehenden Zuständigkeitsbereichen vergeben:

  • Land- und Forstwirtschaft
  • Raumordnung 
  • Kultur und Kulturerbe
  • Wirtschaft 
  • Bildung und Ausbildung
  • Umwelt und nachhaltige Entwicklung
  • Europa und internationale Beziehungen
  • Forschung und Innovation
  • Sport
  • Fremdenverkehr
  • Verkehr

Die Abteilungen der Région Alsace

In den verschiedenen Abteilungen der Région Alsace sind über 500 Bedienstete beschäftigt. Seit Januar 2007 kamen knapp 1900 Techniker, Arbeiter und Angestellte aus den elsässischen Gymnasien hinzu. Die Abteilungen der Region arbeiten im Hinblick auf die optimale Vorbereitung und Ausführung der Beschlüsse der Assemblée Régionale mit verschiedenen Einrichtungen und Behörden zusammen. Sie unterstehen dem Präsidenten des Conseil Régional d’Alsace und werden vom Directeur Général des Services geleitet.

Links

http://region-alsace.eu/
http://region-alsace.eu/article/nappe-phreatique-rhenane-et-qualite-des-eaux-souterraines

Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), eine selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Hauptsitz in Karlsruhe, ist das Kompetenzzentrum des Landes Baden-Württemberg in Fragen des Umwelt- und Naturschutzes, des technischen Arbeitsschutzes, des Strahlenschutzes und der Produktsicherheit.

Die LUBW betreibt landesweit Messnetze für Luft, Wasser, Boden und Radioaktivität, beobachtet Fauna und Flora und untersucht Lärm sowie elektromagnetische Felder. In Umweltproben wird die chemische, radiologische oder biologische Zusammensetzung analysiert. Bei Bedarf initiiert die LUBW die Entwicklung neuer analytischer Verfahren. Messergebnisse werden fachübergreifend und überregional ausgewertet. Experten der LUBW bewerten Maßnahmen und Technologien im Umwelt- und Naturschutz.

Die LUBW berät und unterstützt die Landesregierung sowie die Umwelt- und Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg. Messdaten und Ergebnisse ihrer Arbeit werden im Internet zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft veröffentlicht die LUBW regelmäßig Berichte über den Zustand der Umwelt in Baden-Württemberg.

Link

http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de

L'agence de l'Eau Rhin Meuse

Agence de l’eau Rhin Meuse (AeRM)

Die Agence de l’eau Rhin-Meuse (AERM) ist eine öffentliche Einrichtung des französischen Ministeriums für nachhaltige Entwicklung. Räumlich unterstehen dem Zuständigkeitsbereich der AERM drei Regionen und acht Departements (die Departements Bas-Rhin, Haut-Rhin, Moselle, und Meurthe-et-Moselle mit ihrer Gesamtfläche sowie Teilflächen der Departements Ardennes, Haute-Marne, Meuse und Vosges). Die AERM wirkt bei der Umsetzung der nationalen französischen Wasserwirtschaftspolitik mit, mit der wiederum die Zielsetzungen der Europäischen Union umgesetzt werden.

Die Aufgaben der Agence de l’eau Rhin-Meuse dienen dem Allgemeinwohl. Die AERM arbeitet an der Verringerung der Gewässerbelastung und am Schutz des Grundwassers und des aquatischen Lebensraums durch folgende Maßnahmen:

  • finanzielle Unterstützung (Beihilfen zu Investitionen)
  • Errichtung und Entwicklung von Planungswerkzeugen
  • Erzeugung und Auswertung von Gewässerdaten zu Zwecken der Erkenntnis, der Bewirtschaftung und der Bewertung

Im französischen Gesetz vom 30. Dezember 2006 über Wasser und den aquatischen Lebensraum ist festgelegt, dass die Agences de l’eau , von denen es sechs in Frankreich gibt, für die ausgewogene und nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserreserven und des aquatischen Lebensraums , die Trinkwasserversorgung, den Hochwasserschutz und die nachhaltige Entwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeiten zuständig sind.

Hierzu kommen Aufgaben im Bereich der Abstimmung, der internationalen Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten, der humanitären Solidarität und der Information und Bildung der Bürger zur Unterstützung der Wasserwirtschaftspolitik.

Der Agence de l’eau Rhin-Meuse stehen zur Umsetzung der Zielsetzungen für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung finanzielle Instrumente zur Verfügung (Gebühren und Beihilfen).

Bei den Gebühren handelt es sich um umweltbezogene Steuereinnahmen, die von den Nutzern (Verbraucher, Handlungsträger der Wirtschaft) nach dem Grundsatz der Vorbeugung und dem Grundsatz der Wiedergutmachung von Umweltschäden erhoben werden. Die Einnahmen werden nach dem Solidaritätsprinzip auf den gesamten Zuständigkeitsbereich der AERM verteilt. Die Ausgaben sind per Gesetz gedeckelt.

Dank der Einnahmen unterstützt die AERM private und öffentliche Rechtsträger (Gebietskörperschaften, Handlungsträger der Wirtschaft, Verbände, usw.) mit finanziellen Mitteln (Beihilfen, Darlehen) bei der Durchführung von Maßnahmen oder Projekten, die dem Gemeinwohl dienen und auf die ausgewogene Bewirtschaftung der Wasserressourcen ausgerichtet sind. Die prioritäten Maßnahmen der AERM sind in einem mehrjährigen Aktionsprogramm festgelegt.

Bei der Agence de leEau Rhin-Meuse sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Der Sitz befindet sich in Rozérieulles in ca. 10 km Entfernung von Metz (im Departement Moselle).

Links

Grundwasser-Entnahmen
Grundwasser

landwirtschaftliches-technologiezentrum-augustenberg

Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)

Das am 1. Januar 2007 gegründete Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) ist eine Einrichtung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Der Hauptsitz des LTZ ist Karlsruhe-Augustenberg, seine drei Außenstellen befinden sich in Rheinstetten-Forchheim (Landkreis Karlsruhe), Müllheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und Donaueschingen (Schwarzwald-Baar Kreis). Politik und Öffentlichkeit stellen heute einerseits hohe Anforderungen an eine sichere Nahrungsmittelversorgung und eine umweltgerechte Landbewirtschaftung, andererseits muss sich unsere Landwirtschaft in steigendem Maße den Herausforderungen des Marktes stellen. Hieraus ergeben sich für das LTZ vier vorrangige Ziele. Diese sind:

  • die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft zu fördern, 
  • den vorbeugenden Verbraucherschutz zu sichern, 
  • die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion weiter zu entwickeln 
  • und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortzuführen.

Den Kernbereich der täglichen Arbeit des LTZ nehmen Fragestellungen rund um den Acker- und Pflanzenbau, einschließlich des ökologischen Landbaus, zur Pflanzengesundheit und Produktqualität, zum Obstbau sowie Untersuchungen und Analytik ein. Umweltrelevante Themen wie beispielsweise der Wasser- und Bodenschutz sowie die Konsequenzen des voraussichtlichen Klimawandels auf die Landwirtschaft und damit verbundene mögliche Umstellungen in den Anbauverfahren sind eine wesentlicher Bestandteil der Aufgaben. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bildet auch die Erzeugung Nachwachsender Rohstoffe, insbesondere die energetische Verwertung. Die erarbeiteten Ergebnisse werden über Internet, Vorträge, Veröffentlichungen, Broschüren und andere Medien kommuniziert und in die landwirtschaftliche Praxis transferiert.

Auf der wissenschaftlichen Ebene besteht eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Durch einen intensiven grenzüberschreitenden Austausch mit Institutionen in Frankreich und der Schweiz erhält die Arbeit des LTZ zusätzliche Impulse.
Internet: www.ltz-augustenberg.de

Link

http://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1190920/index.html

Direction Régionale de l’Environnement, de l’Aménagement et du Logement

Direction Régionale de l’Environnement, de l’Aménagement et du Logement (DREAL) Alsace

Die DREAL, die dem Präfekten der Region untersteht, ist mit folgenden Aufgaben betraut:

  • Ausarbeitung und Umsetzung der politischen Vorgaben des französischen Staats in den Bereichen Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Raumordnung; 
  • Ausarbeitung und Umsetzung der politischen Vorgaben des französischen Staats in den Bereichen Wohnungsbau, insbesondere Wohnungsangebot, Bekämpfung menschenunwürdiger Unterbringung und Stadtsanierung;
  • Überwachung der Einhaltung der Grundsätze und Zielsetzungen nachhaltiger Entwicklung bei der Umsetzung von angeordneten Maßnahmen; 
  • Bewertung bzw. Veranlassung der Bewertung der Umweltverträglichkeit dieser Maßnahmen;
  • Unterstützung der Verwaltungsbehörden in ihrer Funktion als Umweltaufsichtsbehörde in Bezug auf Pläne, Programme und Vorhaben;
  • Mitwirkung bei der erörterung der Strategie der übergeordneten Ministerien und der regionalen öffentlichen Einrichtungen und Lenkung der Umsetzung der Strategie;
  • Förderung der Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung von umwelt- bzw. raumordnungsrelevanten Projekten des übergeordneten Ministeriums; 
  • Beiträge zu Information, Ausbildung und Bildung der Bürger in Bezug auf die Anforderungen an nachhaltige Entwicklung;
  • Beitrag zur Verbesserung des Risikobewusstseins der Bürger.

Tätigkeitsbereiche der DREAL:

Die DREAL bemüht sich ständig um Berücksichtigung der Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung und um Zugänglichkeit umweltrelevanter Daten in folgenden Bereichen:

Raumordnung, Wohnungswesen und Natur:

  • Ressourcenerhalt und -management
  • Erhalt des Naturerbes und der Artenvielfalt
  • Wasserwirtschaft
  • Bauwesen
  • Stadtentwicklung
  • Wohnungsbau (Bekämpfung menschenunwürdiger Unterbringung, Wohnungsangebot) und Stadtsanierung 
  • Lebensraum

Umweltschutz, Katastrophenschutz:

  • Verhütung von Umweltverschmutzung, vorbeugender Natur- und Technologiekatastrophenschutz 
  • vorbeugender Umweltschutz
  • Kontrolle und Sicherheit von Industrieanlagen
  • Lärmschutz
  • Abfallmanagement

Verkehr:

  • Verkehrsinfrastrukturen und Beförderungsdienstleistungen
  • Kontrolle des Verkehrs zu Lande
  • Straßenverkehr und Straßenverkehrssicherheit

Klima und Energie:

  • Anpassung an den Klimawandel
  • Energie

Links

http://www.alsace.developpement-durable.gouv.fr/
Gewässer und aquatischer Lebensraum
Zustand des Grundwassers
interaktive Karte
Kontakt

Bureau de Recherches Géologiques et Minières

Bureau de Recherches Géologiques et Minières (BRGM)

Das im Jahr 1959 gegründete Bureau de Recherches Géologiques et Minières (BRGM – Forschungsstelle für Geologie und Bergbau) ist eine öffentliche Einrichtung mit industrieller und kommerzieller Prägung (–sog. EPIC). Es untersteht sowohl dem französischen Ministerium für Hochschulwesen und Forschung als auch dem französischen Ministerium für Ökologie, nachhaltige Entwicklung, Verkehr und Wohnen.

Das BRGM ist die öffentliche Anlaufstelle für angewandte Geowissenschaften in Sachen Ressourcenbewirtschaftung und Risikomanagement des Bodens und des Untergrunds. Der Tätigkeitsbereich des BRGM ist auf folgende vier Schwerpunkte ausgerichtet: wissenschaftliche Forschung, Unterstützung der öffentlichen Politik, internationale Zusammenarbeit, Sicherheit im Bergbau.

Folgende Zielsetzungen werden vom BRGM verfolgt:

  • Erkennung der geologischen Gegebenheiten und dre damit verbundenen Risiken, Entwicklung neuer Methoden und Techniken, Erhebung und Veröffentlichung qualitativ hochwertiger Daten; 
  • Entwicklung und Bereitstellung der erforderlichen Instrumente für die Bewirtschaftung des Bodens, des Untergrunds und der Bodenschätze, für den vorbeugenden Katastrophen- und Umweltschutz und für die politische Entscheidungsfindung im Hinblick auf den Klimawandel.

Als nationaler geologischer Dienst Frankreichs kommen die Kompetenzen des BRGM in folgenden 10 wichtigsten Tätigkeitsbereichen zum Einsatz:

  • Geologie,
  • Bodenschätze,
  • Geothermie, 
  • unterirdische CO2-Speicherung,
  • Wasser, 
  • Bergbau-Nachsorge,
  • Naturrisiken,
  • Altlasten und Abfälle 
  • Messwesen,
  • Informationssysteme.

Die Beschäftigtenzahlen für 2010 betragen 1077 Mitarbeiter, darunter 650 Forscher und Ingenieure (Geologen, Geotechniker, Hydrogeologen, Geochemiker, Geophysiker, Informatiker, usw.). Die wissenschaftliche und technische Zentralstelle des BRGM hat ihren Sitz in Orléans, wobei in den einzelnen Regionen Frankreichs weitere 32 Außenstellen angesiedelt sind, u.a. in den französischen Überseegebieten DOM (Guadeloupe, Guyana, Martinique, Réunion), COM (Mayotte) und Neu-Kaledonien. Die Mitarbeiter des BRGM sind in über 40 Ländern unterwegs.

Link

http://www.brgm.fr/

Die assoziierten Fachpartner

Association pour la protection de la nappe phréatique de la plaine d’Alsace (APRONA)

Die APRONA (Association pour la Protection de la Nappe Phréatique de la Plaine d’Alsace – Vereinigung zum Schutz des Grundwassers im elsässischen Teil der Rheinebene) wurde am 28. März 1995 auf Initiative des Conseil Régional d’Alsace, der Agence de l’eau Rhin-Meuse sowie der Generalräte und der Präfektur der Région Alsace ins Leben gerufen.

Es handelt sich um einen Verein nach elsässischem Lokalrecht, in dem Vertreter des Comité de Bassin Rhin-Meuse, von Gebietskörperschaften sowie der Wasserversorgungsunternehmen, weitere Nutzer, Industrieunternehmen, Landwirte und Umweltschutzverbände vertreten sind. Angeschlossen sind auch verantwortliche Amtsträger aus dem Grundwasserbereich, so z.B. ein Vertreter des baden-württembergischen Umweltministeriums.

Die APRONA widmet sich insbesondere folgenden Aufgaben:

Verbesserung der Kenntnisse über das Grundwasser im elsässischen Teil der Rheinebene

Dies umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Betreuung des regionalen Grundwassermessnetzes 
  • Betreuung der Beobachtungsmessnetze auf regionaler Ebene
  • Betreuung eines regionalen Grundwasserströmungsmodells
  • Betreuung von Studien und Maßnahmen zur Verbesserung der Kenntnisse über das Grundwasser, seiner Qualität bzw. über Aktivitäten an der Oberfläche, die ggf. eine Gefährdung für das Grundwasser nach sich ziehen

Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und “Bekanntmachung”

Dies umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Mitbetreuung des SAGEIII-Grundwasser-Rhein bezogen auf den Teil “Grundwasser”
  • Zurverfügungstellung von Daten zum Grundwasser im Oberrheingraben in unterschiedlicher Form
  • Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit diesen Daten: Konferenzen, Ausstellungen

Betreuung der Überwachungsstation in Huningue, in der das Rheinwasser auf Belastungen kontrolliert wird

In der Überwachungsstation in Huningue wird das Rheinwasser am linken Rheinufer oberhalb der Einleitung in den Canal de Huningue auf Belastungen kontrolliert, damit diese nicht in den Kanal und von dort aus ins Grundwasser gelangen.

Die sechs Mitarbeiter verfügen über Qualifikationen in den Bereichen Geologie, Hydrogeologie, Hydraulik und chemisch-physikalische Eigenschaften des Wassers.

Link

http://www.aprona.net/

Association pour la Relance Agronomique en Alsace

Association pour la Relance Agronomique en Alsace (ARAA)

Seite 1984 ist die ARAA (Association pour la Relance Agronomique en Alsace – Verband für Wiederbelebung der Agrarwirtschaft im Elsass) vorbereitend und ausführend in der angewandten Forschung und technischen Unterstützung einer auf die regionalen Bedürfnisse im Elsass ausgerichteten Agrarwirtschaft aktiv. Die Zielsetzungen hierfür werden in Abstimmung mit den Chambres d’agriculture, den Landwirtschaftskammern, der Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin und anderen Handlungsträgern aus dem institutionellen Bereich festgelegt: der Région Alsace, der Agence de l’eau Rhin-Meuse und regionalen staatlichen Dienststellen.

Zwei Programme sind maßgeblich für die Tätigkeit der ARAA:

  • ein regionales Landwirtschaftsprogramm für technische Untersützung bei der landwirtschaftlichen Beratung 
  • ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm in Partnerschaft mit der Außenstelle Colmar des INRA, des staatlichen französischen Landwirtschafts-Forschungsinstituts 

Da beide Programme ineinander greifen, kann die ARAA zum Dialog zwischen Forschung und Anwendung beitragen.

Mit ihrer Tätigkeit sorgt die ARAA dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse, die für die Agrarwirtschaft relevant sind, in die Entscheidungen einfließen, die Landwirte und Landwirtschaftsberater täglich zu treffen haben; sie trägt so zur Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaft im Elsass bei. Wichtige Aspekte hierbei sind der Schutz des Grundwassers vor Belastungen durch Nitrat und Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft, Erosionsschutz und Maßnahmen gegen Schlammströme sowie der Erhalt der Anbauproduktivität und der Qualität der Ernteprodukte.

Um ihren Zielsetzungen gerecht zu werden, werden von der ARAA nachhaltigere Anbautechniken und -systeme für die Großproduktion von Pflanzen langfristig entwickelt und bewertet; dies schließt auch innovative Ansätze ein wie Anbautechniken ohne Bodenbearbeitung oder Zwischenfruchtanbau. Durch ständige technische Zusammenarbeit mit Partnern aus der Landwirtschaft ist die Weitergabe der Forschungsergebnisse an die Nutzer gewährleistet.

Um Landwirtschaftstechnik optimieren und Umweltrisiken erkennen zu können, sind primär Bodenkenntnisse von Bedeutung. Die ARAA hat die Böden im Elsass eingehend erkundet und weiß, mit welchen Geräten sie optimal zu bearbeiten sind.

Sechs Mitarbeiter bilden das Team der ARAA. Die Arbeit wird von der Région Alsace, der Agence de l’eau Rhin-Meuse und der Chambre Régionale d’Agriculture d’Alsace mit Finanzmitteln gefördert.

Im Rahmen des LOGAR-Netzwerks fällt der ARAA insbesondere die Aufgabe zu, Boden- und Landwirtschaftsdaten aus dem Elsass für Modellrechnungen (mithilfe von Stoffbilanz) zu liefern, die u.a. den Nitrattransfer in den Böden zum Gegenstand haben. Die ARAA wirkt auch in verschiedenen Arbeitsgruppen mit und trägt so zur Harmonisierung der Methoden auf grenzüberschreitender Ebene bei.

Link

http://www.araa-agronomie.org/

fredon-alsace

Fédération Régionale de Défense contre les Organismes Nuisibles (FREDON) Alsace

Die FREDON Alsace (Fédération Régionale de Défense contre les Organismes Nuisibles – elsässischer Regionalverband zur Schadstoffbekämpfung) ist ein vom französischen Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei zugelassener landwirtschaftlicher Fachverband. An seiner Spitze steht ein Verwaltungsrat, der sich aus Repräsentanten der Wertschöpfungskette der Pflanzenproduktion zusammensetzt, der Verband stützt sich zudem auf die nachgeordneten Verbände der Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin (FDGDON).

Die FREDON Alsace hat sich den Pflanzenschutz zur Aufgabe gemacht und wendet sich mit ihrem Know-how an Gewerbetreibende in der Landwirtschaft und Gebietskörperschaften. Folgende Maßnahmen stellen das Haupttätigkeitsfeld der FREDON Alsace dar:

  • Gebietsüberwachung und sinnvolle Bekämpfung von Krankheits- und Schädlingsbefall an Pflanzen 
  • Durchführung und Koordination gemeinschaftlicher Pflanzenschutzmaßnahmen 
  • Erprobung neuer Pflanzenschutzmethoden 
  • Umweltschutz
  • Beratung von Gebietskörperschaften
  • Studien und Schulungen…

Aufgrund der zunehmenden Schadstoffbelastung des Grundwassers und der Oberflächengewässer in den letzten Jahren sehen sich Gebietskörperschaften, die bei der Pflege ihrer kommunalen Grünflächen Pflanzenschutzmittel einsetzen, veranlasst, mithilfe geeigneter Maßnahmen auf die Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Qualität von Wasserläufen und Grundwasser beizutragen.

Seit 2001 unterstützt die FREDON Alsace im Rahmen eines umfassenden Informationsprogramm namens PROPHYCOM Verantwortliche und Handlungsträger aus dem nicht landwirtschaftlichen Bereich bei der Verringerung bzw. dem Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und einem verbesserten Management bei der Grünflächenpflege. Hier bietet die FREDON Gebietskörperschaften und Verantwortlichen für Grünflächenmanagement fachliche Unterstützung an, z.B in Form von Informationstagen, über die Gewinnung von Erfahrungswerten und mithilfe von Informationsschriften. Des weiteren unterstützt die FREDON die Gebietskörperschaften bei der Öffentlichkeitsarbeit, um auch Einzelpersonen zur Änderung des eigenen Verhaltens beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln anzuregen.

Im Rahmen des Programms “PROPHYCOM” konnten seit 2001 über 600 Kommunen im Elsass – und damit knapp 70% – für die Gefahren im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und die Folgen für das Grundwasser und die Gesundheit der Verbraucher sensibilisieren.

Um die gängigen Praktiken beim Einsatz bzw. beim Verzicht auf Pflanzenschutzmittel zu erkennen und aufzuzeichnen, Entwicklungen zu analysieren und Auswirkungen auf das Grundwasser zu beurteilen, hat die FREDON Alsace im Rahmen des LOGAR-Netzwerks die Aufgabe übernommen, mit finanzieller Unterstützung durch die Région Alsace und die Agence de l’eau Rhin-Meuse eine regionale Datenbank über die Praktiken beim Grünflächenmanagement im Elsass einzurichten.

Link

http://www.fredon-alsace.fr/

landesamt-fur-geologie-rohstoffe-und-bergbau

Regierungspräsidium Freiburg – Abt. 3 Landwirtschaft und Abt. 9 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB)

Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) ist als Abteilung 9 im Regierungspräsidium Freiburg die zentrale geowissenschaftliche Behörde und Bergbehörde des Landes und auch in den Regierungsbezirken Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen zuständig.

Das LGRB erhebt, dokumentiert, verarbeitet und bewertet Informationen über den geologischen Untergrund von Baden-Württemberg. Ergebnisse und Auswertungen werden dem Staat, der Wissenschaft, der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern in digitaler und analoger Form zur Verfügung gestellt.

Schwerpunktaufgabe ist die geowissenschaftliche Landesaufnahme. Die geologischen Kartenwerke (Referat 92) zeigen die Verbreitung der Gesteinsschichten an der Erdoberfläche und vermitteln ein Bild vom Aufbau sowie von der erdgeschichtlichen Entwicklung des Untergrundes von Baden-Württemberg. Geologische Karten sind wichtige Grundlagen für alle Bereiche der angewandten Geologie und vieler Planungsvorhaben. Die hydrogeologischen (Referat 94), bodenkundlichen (Referat 93), rohstoffgeologischen (Referat 96) und ingenieurgeologischen (Referat 95) Kartenwerke enthalten themenspezifische Aussagen zu dem jeweiligen Fachgebiet.

Das LGRB stellt die erhobenen Daten in geowissenschaftlichen Informationssystemen und -diensten zur Verfügung und berät die Landesregierung, die übrige öffentliche Verwaltung sowie die baden-württembergische Wirtschaft bei allen Fragestellungen im Zusammenhang mit Bergbau und Geologie. Das LGRB ist fachlich dem baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft nachgeordnet.

Link

http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/home/index_html